image

Was ist drin?

Die Liste von Stoffen, die in Chiasamen enthalten sind, ist eeeeeewig lang. Angefangen von Omega-3-Fettsäuren (keine andere Pflanze liefert mit 19 Gramm pro 100 Gramm Chiasamen so viele Omega-3-Fettsäuren wie Chia), über einen hohen Ballaststoffgehalt, bis hin zu den Vitaminen B1, B3 & E strotzen Chiasamen nur so vor Nährstoffen. Aber da hört es noch nicht auf: Chiasamen bestehen zu 20% aus Proteinen. So viele Proteine hat nicht mal ein Harzer Käse (das kannst Du ruhig auch mal dem Bodybuilder im Fitnesstudio erzählen). Außerdem weisen Chiasamen noch einen hohen Magnesium-, Kalium -, Phospor- und Zinkgehalt auf. Und das alles in einem winzigen Korn, was aussieht wie Froschlaich.

Was ist das?

Chia hat nichts mit Ciabatta (oder wie das heißt) gemeinsam, obwohl mittlerweile auch manch ein Bäcker auf den Samen schwört und ihn in seinen Backwaren verwendet. Chia ist eine einjährige krautige Pflanze, die bis zu einem Meter hoch werden kann und deren Blüten in ganz vielen kleinen Büscheln wachsen. Angebaut wird die Pflanze in Mexiko, Argentinien, Guatemala, Bolivien, Peru, Australien und im Süden der USA – also überall da, wo es tendenziell warm und vor allem trocken ist, denn bei Feuchtigkeit würde sie schnell anfangen zu faulen. Versuch deshalb bitte nicht, in Deinem Garten eine Chiapflanze zu züchten, denn Deutschland kommt als Anbaugebiet definitiv nicht in Frage. Das winzige Powerkorn, das in unserem Samensaft Chia red  steckt, ist übrigens eng verwandt mit Salbei. Aber keine Sorge, Chiasamen schmecken nicht nach Halsschmerz oder Hustenbonbons, sondern ganz neutral und sind von der Konsistenz… glibberig, ja fast schon ein bisschen wie Froschlaich.

Und sonst so?

Kennst Du nicht den alten Nummer-1-Hit von Howard Carpendale: „Chiamo, du sagtest Chiamo, das heißt ich lieb Dich so….“ Nein? Oh man, bis zur nächsten Party solltest Du den Text schnellstens auswendig lernen.