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Was ist drin?

Heidelbeeren enthalten viel Vitamin C und sind reich an Mineralien. Die Anthocyane sind verantwortlich für die kräftige Farbe und machen freie Radikale – besonders reaktionsfreudige Sauerstoff-Moleküle, die Zellstrukturen, Eiweiße und die Erbinformation schädigen – aus unserer Umwelt und unserem Stoffwechsel unschädlich.

Und sonst so?

Die Stadt Eggesin in Mecklenburg-Vorpommern trägt den Beinamen „Blaubeerstadt“. Seit 2002 steht im Stadtzentrum ein Blaubeer-Denkmal und jedes Jahr im Juli wird ein Blaubeerfest gefeiert, bei dem auch eine Blaubeerkönigin gekürt wird. Die Eggesiner feiern die Heidelbeere stellvertretend für den natürlichen Reichtum ihrer Region.

Was ist das?

Die Heidelbeere (Vaccinium) ist eine Pflanzengattung zu der etwa 500 Arten gehören und die zum größten Teil auf der Nordhalbkugel beheimatet sind. Die bei uns heimische Heidelbeere (regional auch Blaubeere, Schwarzbeere, Mollbeere, Wildbeere, Waldbeere, Bickbeere, Zeckbeere oder Moosbeere) gehört zur Art Vaccinium myrtillus und ist vor allem in Europa zuhause. Die Früchte der Heidelbeerpflanze sind rundliche, fleischige Beeren, die reif meist rot oder blau gefärbt sind. Sie wachsen an Zwergsträuchern, die zwischen 10 und 60 cm hoch werden. Der bekannteste Vertreter der Heidelbeeren ist die Kulturheidelbeere, die heute großflächig angebaut wird und eine Zuchtform aus Nordamerika ist. Die Heidelbeere die wir kennen, unterscheidet sich von der Kulturheidelbeere vor allem durch Farbstoffe (Anthocyane), die sowohl in der Schale als auch im Fruchtfleisch vorkommen. Die Kulturheidelbeere hingegen hat ein helleres, ungefärbtes Fruchtfleisch und färbt daher weder Zähne noch Zunge blau. Außerdem ist die Kulturfrucht wesentlich größer als ihre wild wachsenden Verwandten. Die Heidelbeeren für unseren Smoothie purple sind eine Mischung aus Kultur- und Waldheidelbeeren und kommen aus Polen und der Ukraine.