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Und sonst so?

Für Freunde des Veganismus gibt eine täuschend echte Alternative, die aus Naturreiswaffeln, Zwiebeln, Wasser, Tomatenmark, Salz und Pfeffer hergestellt werden kann.  Auch diese Masse lässt sich zu feierlichen Anlässen in eine Igelähnliche Form bringen.

Aber: #gruehnkohlschmecktauchohnemett! Zum Beispiel in unserem Green Smoothie no. 1

Was ist das?

Mett (von niederdeutsch Mett für „[gehacktes] Schweinefleisch ohne Speck“ bzw. altsächsisch meti für „Speise“, Mettgut (eine Norddeutsche Bezeichnung) oder Hackepeter (20. Jahrhundert, norddeutsch, berlinerisch, ostmitteldeutsch) ist Hackfleisch vom Schwein, das meistens fertig gewürzt (mit Salz und Pfeffer, regional auch mit Knoblauch oder Kümmel) angeboten und roh verzehrt wird; ihm dürfen auch Zwiebeln beigefügt sein (dann Zwiebelmett genannt). Mett hat in Deutschland einen Fettanteil von höchstens 35%. Von besonders hoher Qualität ist Schinkenmett, das aus der Oberschale (dem Schinken) hergestellt wird. Soweit nicht abgepackt, darf Mett gemäß der Lebensmittelhygiene-Verordnung bzw. der Tierische Lebensmittelhygiene-Verordnung nur am Herstellungstag verkauft werden.

Die Bezeichnung Hackepeter für gewürztes Mett soll erstmals im Berliner Gasthof Martin in der Landsberger Straße im Jahr 1903 verwendet worden sein. Grobes Schweinemett wird, im Gegensatz zum handelsüblichen gewolften Hackfleisch, meist in einem Kutter hergestellt. Um die Struktur besser zu erhalten, wird das Schweinefleisch im halbgefrorenen Zustand verarbeitet und darf laut Hackfleischverordnung während des Kutterns eine Temperatur von ca. zwei Grad Celsius nicht überschreiten. Die Verwendung von Eis zur Kühlung ist verboten.

Mett wird übrigens auch in Würstchen verarbeitet. Die so genannten Mettwürste oder Mettenden werden auch im Rheinland gerne zu Grünkohl gegessen.

Bei einem Mettigel handelt es sich um eine größere Menge Hack, die mit Hilfe von Zwiebeln oder alternativ Salzstangen als Stachelersatz zu einer igelähnlichen Form angerichtet wird.