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Was ist drin?

Das, was der Minze ihren typischen Duft und Geschmack gibt, ist das in der Pflanze enthaltene ätherische Öl. Dessen Zusammensetzung variiert je nach Sorte. Den bekannten Minzgeschmack macht aber das Menthol aus. Insgesamt wirkt Minze appetitanregend, belebend und erfrischend. Kein Wunder also, das sie in Zahnpasta, Kaugummi & Co steckt.

Und sonst so?

Die Poleiminze (Mentha pulegium) ist zwar beim Verzehr giftig, aber als „Penny Royal“ nutzte die Royal Navy sie in den Trinkwasservorräten ihrer Schiffe. Denn diese Minze sorgte dafür, das Wasser länger frisch zu halten. So hatten die englischen Seeleute der Konkurrenz etwas voraus, denn sie konnten dank der Minze länger auf See bleiben.

Was ist das?

Die Minze (Mentha) gehört zu den Lippenblütlern. Die Pflanze hat einen vierkantigen Stängel, wächst krautig und ist leicht behaart. Wie viele verschiedene Arten es genau gibt, ist nicht bekannt. Populäre Minze-Arten gibt es um die 20 bis 30. Beheimatet sind die meisten Minzen auf der Nordhalbkugel, nur wenige kommen auf der südlichen Hemisphäre vor, wie z.B. in Afrika oder Australien. Bekannt ist die Minze dem Menschen schon lange. Bereits in ägyptischen Gräbern fand man Kränze, die etwa um 1.000 vor Christus abgelegt wurden und Minzblätter enthielten. Karl der Große war ebenfalls ein Fan der Pflanze. Im Jahr 812 erließ er sogar ein Gesetz darüber, welche Minze in den Gärten seines Reiches angebaut werden sollten. In unserem green smoothie no. 2 steckt die Mentha Spicata Swiss, also die Schweizer Minze. Die hat ein minziges Zitronenaroma und eignet sich besonders gut für Cocktails, Desserts oder eben – tadaaaaa – Smoothies. Es gibt aber auch noch andere Sorten, die vor allem in der orientalischen oder asiatischen Küche Verwendung finden. Denn Minze ist nicht gleich Minze. Ihren jeweiligen umgangssprachlichen Namen haben die Minzen meist von ihrem Geschmack: Die Ananasminze schmeckt intensiv nach Ananas und die Erdbeerminze duftet köstlich nach – was wohl? – genau Erdbeeren.