fruchtlexikon

Kaki

Mal so richtig auf die Kaki hauen!

Was ist das?

Früher unbekannt und selten gesehen, findet man sie heute immer öfter in den Supermärkten. Gerade an kalten Wintertagen gibt sie uns die fruchtige Abwechslung, die wir in der kühlen Jahreszeit schmerzlichst vermissen. Zwar ist die Kaki eine in Asien beheimatete Frucht, sie fühlt sich aber auch an anderen warmen und sonnigen Orten wohl. Unsere Kaki kaufen wir deshalb in der Türkei ein, Merhaba! Der Exot ähnelt äußerlich stark der Tomate, erinnert aber geschmacklich eher an eine Kombo aus Pfirsich und Vanille. Durch ihre malzig-karamellige Note unterstreicht sie den Geschmack des Hopfens und steckt daher in unserer blumig fruchtigen Spätsommer Edition „Hopfen Smoothie“.

Was ist drin?

Die Kaki enthält viel Provitamin A (Beta-Carotin). Außerdem ist sie reich an Vitamin C und B, Kalium, Antioxidantien und Phosphat. Auch wenn die Kaki zu knapp 80 Prozent aus Wasser besteht ist sie im Vergleich zu anderem Winterobst eine kleine Kalorienbombe, da die restlichen 20 Prozent fast nur Zucker sind. Aber keine Sorge, das macht den Braten auch nicht mehr fett, nachdem Du das fünfte Lebkuchenherz verdrückt hast.

Und sonst so?

Wenn Du nach dem Essen einer Kaki das Gefühl hast, Du hättest die ganze Nacht durchgesoffen und könntest Dich mit dem Pelz auf Deiner Zunge kleiden, dann kommt das von den enthaltenen Gerbstoffen. Die sind dafür verantwortlich, dass die Frucht teilweise bitter und pelzig schmecken kann. Um den vollen Geschmack der Kaki auszukosten, solltest Du die Frucht also besser nachreifen lassen. Kleiner Tipp: einfach neben einem Apfel legen, der gibt nämlich Ethylen ab und das lässt die Kaki schneller nachreifen.