fruchtlexikon

Muskatnuss

must-have in Omas selbstgemachtem Kartoffelbrei

Muskatnuss

Was ist das?

Eigentlich ist die Muskatnuss gar keine Nuss, sondern ein Samen. Er liegt im Kern einer Frucht, die etwas an eine Aprikose erinnert. Da es sich um eine sehr langwierige und schwierige Ernte handelt – die Bäume können bis zu 100 Jahre alt werden, aber tragen nur 7 Jahre lang Früchte – ist die Muskatnuss verhältnismäßig teuer. Was aber kein Problem ist, denn das intensiv-würzige Aroma muss nur sparsam genutzt werden. PS: Den Geschmack kennst Du von Lebkuchen, Glühwein, Omas Kartoffelbrei oder vom fancy Gin Tonic aus der teuren Bar nebenan.
Ursprünglich war der Muskatnussbaum nur auf den indonesischen Banda-Inseln beheimatet – die nicht besonders groß sind. Heute wird Muskat aber meistens aus Afrika oder Südamerika importiert. Unser Muskat kommt aus seinem Ursprungsland Indonesien und verleiht unserer Winter Edition Lebkuchen eine weihnachtlich-würzige Note.

Was ist drin?

Muskatnuss ist sehr reichhaltig: Mineralstoffe wie Calcium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalium, Natrium und Zink, Folsäure sowie Vitamin A, C und B stecken in dem kleinen Samen.

Und sonst so?

Die Ernte von Muskat ist ne ziemlich nervige Angelegenheit. Sobald die reifen Früchte aufplatzen werden sie gepflügt und das Fruchtfleisch entfern, dann müssen die Kerne mehrere Wochen sonnengetrocknet, bis der Samen (also die Muskatnuss) im Inneren sich von der Schale gelöst hat und dann können die Kerne aufgebrochen werden und die Samen noch einmal zum Trocknen ausgebreitet werden. Deswegen ist er auch vergleichsweise relativ teuer.